Klassenfahrt: Die vierten Klassen unterwegs in Anji

Vom 25. bis zum 27. September 2018 waren beide vierten Klassen auf Klassenfahrt in Anji, 300 km von Shanghai entfernt im Nordwesten der Provinz Zhejiang. Dieser Bezirk setzt auf die Entwicklung der Öko-Landwirtschaft und Öko-Tourismus. Anji wird auch als die Heimat des Bambus bezeichnet. Die Gegend ist von Bergen umgeben und zahlreiche Flüsschen verteilen sich über den ganzen Kreis. 75 Prozent der Fläche ist von Pflanzen bedeckt. Es gibt frische Luft und das Hotel, in der beide Klassen übernachteten, liegt an einem wunderschönen Park. Gleich nach Ankunft in Anji begann das mit Highlights gespickte Programm: Wanderungen durch die schöne Bambusgegend, Besuch des Amusement Parks, Reiten, Meistern der Kletterwand, Floßfahrt, BBQ und Lagerfeuer.

Statements von Schülerinnen und Schülern

Bei der Seehundeshow war es ziemlich witzig, weil die Seehunde nach jedem Trick geklatscht haben. Sie haben Wasserballett getanzt und sind durch Ringe gesprungen. Und sie haben Bälle auf der Nase balanciert. Alle Kinder fanden die Seehunde toll und haben viel applaudiert.

Wir sind mit einem offenen Wagen durch einen kleinen Zoo im Freizeitpark gefahren. Dort haben wir ganz viele Tiere gesehen wie zum Beispiel Affen, Bären, Giraffen und Ziegen. Leider hatten wir keine Zeit um auszusteigen und die Tiere genauer zu betrachten. Dennoch war es schön.

Wir fuhren mit einem kleinen Bus zu einem See. Dort warteten Männer, die uns Schwimmwesten gaben. Alle stiegen in das Boot. Wir haben auf der Fahrt sehr viele Vögel gesehen und Enten. In der Mitte hat der Mann den Motor gestoppt und wir mussten mit dem Paddel weiter paddeln. Wir sind eine Runde gefahren. Das Ruder von Anna Zhang ist am Motor hängengeblieben. Das von Alp hat er aus Versehen weggeschmissen. Annas Paddel hat der Mann rausgeholt. Alps wiederrum ist an der Wasseroberfläche geblieben. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir viel gelacht haben.

Im Freizeitpark gab es eine Wasserrutsche, ein Bumpercart, ein Kettenkarussell,  zwei Achterbahnen, einen Freefall Tower und ein paar andere Sachen. Bei der Wasserrutsche war es am coolsten wenn man runtergesaust ist und dachte, dass man vor einem Ozean wäre. Der Freefall Tower war 20m hoch und man hatte ein Kitzeln im Bauch. In die größere Achterbahn durfte man leider erst ab 12 Jahren rein. Drei Sachen mussten repariert werden. Die meisten Kinder waren auf dem Kettenkarussell. Dort wurde einem sehr schwindelig, als man ganz oben war. Beim Bumpercart haben wir alle gegen alle gespielt.

Wir sind zirka eine Stunde durch einen Bambuswald gewandert. Wir waren nicht auf einem großen Weg, sondern auf sehr kleinen und engen Pfaden. Auf der Wanderung gab es viele Dornen, die auf kleinen Pflanzen wuchsen.