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Lesung mit Journalistin Lenora Chu: ein amerikanischer Junge, eine chinesische Schule und der Wettlauf um Erfolg

Die chinesisch-amerikanische Journalistin Lenora Chu zog 2010 mit ihrer Familie aus den USA nach Shanghai. In die Metropole, in der Schüler regelmäßig die besten Mathe- und Lese-Testergebnisse der Welt erzielen. Ihr damals dreijähriger Sohn ist in einem renommierten Shanghaier Kindergarten aufgenommen worden und Chu sah sich schnell mit extremen Unterschieden zwischen dem amerikanischen und chinesischen Bildungssystem konfrontiert. Sie beschloss ein Buch über ihre Erfahrungen zu schreiben. „Little Soldiers: An American Boy, A Chinese School, and the Global Race to Achieve" bietet einen ungefilterten Blick darauf, wie die Systeme der beiden Länder sich unterscheiden und was auch beide voneinander lernen können. Am 12. Juni 2018 kam die Journalistin an die DS Shanghai Pudong, um über ihr Buch, ihre persönlichen Erfahrungen, ihre Reise durch die Klassenzimmer beider Länder und ihre Sicht auf die Bildungssysteme zu sprechen. Ihr Vortrag war eine aufschlussreiche Kombination aus persönlicher Erzählung, gespickt mit journalistischer Analyse und Beobachtung und durchdrungen mit Humor. Es gelang ihr mit einer Ehrlichkeit zu erzählen, die es den Zuschauern ermöglichte, die Schlussfolgerungen nachzuvollziehen, die sie aus ihren Recherchen zog, aber auch ihre eigene Sicht der chinesischen Bildung. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass das gegenseitige Interesse an den Bildungssystemen enorm ist und auch daran, sich anzunähern und einen effektiven Mittelweg zu finden. Denn eines haben beide System gemein: Die bestmögliche Bildung ihrer Kinder.

js/PR


Grafik © DS Shanghai / PR