Start in die Forscherzeiten: Experimentieren, Musizieren, Gestalten und vieles mehr

Die Möglichkeiten der insgesamt neun Forscherbereiche im Kindergarten sind vielfältig und abwechslungsreich. Es gibt viel zu entdecken und auszuprobieren außerhalb des eigenen Gruppenraumes. Am 13. und 14. September 2016 hatten alle Kindergartenkinder während des Forscherzeiten-Karussells die Chance, jeden Bereich erst einmal kurz kennenzulernen. In ihren Gruppen und mit ihren Gruppenerziehern rotierten die Kinder einen Dienstag und einen Mittwoch von 9.30 bis 10.30 Uhr im 15-Minuten-Takt durch die Kindergartenräume. Dabei konnten sich anhand von kleinen Aktivitäten sowie vorbereiteten Materialien ein Bild davon machen, was in den Forscherzeiten in diesen Räumen entdeckt, gespielt und gelernt werden kann. So wurden Beispielsweise im Labor verschiedenste Materialien auf bereitgestellten Tablets erforscht und eifrig damit experimentiert, im Tonstudio unterschiedliche Klänge mit Instrumenten erprobt, im Theater mit Handpuppen gespielt und Verkleidungen ausprobiert, im Atelier geknetet, geschnitten und gemalt. In der Baustelle wurde konstruiert und gehämmert, im Rhythmiksalon haben sich die Kinder zur Begleitung von Instrumentalmusik bewegt, in  Chinesischer Kultur wurden Pandas mit Tinte auf chinesisches Seidenpapier gemalt und in der Mediathek konnten Buchstabenstempel erkundet sowie Bücher und Hörspiele entdeckt werden. Nach diesem ersten Kennenlernen der Materialien und Räume sind die Kinder in der darauffolgenden Woche vom 20. bis 22. September 2016 voller Begeisterung in die erste offene Forscherzeit eingestiegen. Sie erprobten ihre Selbstständigkeit und zogen durch den gesamten Kindergarten, um ihre Interessen und die Materialien in den Forscherräumen weiter zu erkunden. Auf weitere Forscher- und Projektzeiten in den kommenden Wochen und Monaten sind alle bereits gespannt.

Sabine Luckhardt


Fotos © DS Shanghai / Kiga