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Schuldgeldermäßigungen

Grundsätze:

Alle an den Beauftragten des Vorstandes (BdV) zu sendenden Anträge werden streng vertraulich behandelt. Mit dem Einreichen eines Antrags auf Schulgeldermäßigung stimmt der Antragssteller den nachfolgenden Regelungen zu.

  • Ausschlussfrist zu Einreichung eines Antrags ist der 31. August des entsprechenden Schuljahres; nicht fristgemäß eingereichte Anträge werden nur im Ausnahmefall bei Nachweis eines nicht vom Antragsteller zu vertretenen Grundes angenommen.
  • Einsicht in die Details inkl. Namensnennung haben grundsätzlich nur der BdV und eine vom Gesamtvorstand durch Mehrheitsbeschluss bestimmte Vorstandsperson (Schulgeldausschuss). Anträge aus dem Vorstandskreis sind grundsätzlich zu vermeiden; im Falle eines ausnahmsweisen Antrags im Notfall kann eine Interessenskollision entstehen; der Antragsteller muss sich deshalb von seinen Stimmrechten im Vorstand enthalten. Ein solcher Antrag einer Vorstandsperson ist zur Wahrung der Neutralität im dann erweiterten Schulgeldausschuss nur unter Einbeziehung einer weiteren externen Vertrauensperson zu prüfen.
  • Eingereicht werden müssen dem Schulgeldausschuss soweit möglich alle im Antrag genannten schriftlichen Unterlagen, welche die Finanzen der Familie betreffen: Dies sind insbesondere Unterlagen zu allen Einnahmen und dem Vermögen der Familie innerhalb und außerhalb Chinas, sowie Ausgaben wie zum Beispiel Mietkosten. Hieraus berechnet der Schulgeldausschuss das verfügbare Netto Einkommen in RMB. Der Schulgeldausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen bzw. die ergänzende mündliche bzw. schriftliche Erläuterung von eingereichten Unterlagen verlangen, wenn dies zur sachgerechten Beurteilung des Antrags erforderlich ist.
  • Die Familien geben im Antrag zudem an, welchen Betrag sie aus ihrer Sicht zu zahlen in der Lage wären (Zahlungsvorschlag aus Sicht der Antragsteller).
  • Das Netto‐Einkommen in RMB wird vom Schulgeldausschuss in eine Gehaltstabelle eingeordnet. Bei der Einordnung werden die im Haushalt lebenden Personen und die Anzahl der Schulgelder berücksichtigt. Diese Tabelle wird jährlich nach Vorschlag des Schulgeldausschusses inflationiert. Es ergibt sich eine Ermäßigung in % laut Tabelle (tabellarisch ermäßigtes Schulgeld).
  • Das im Einzelfall zu zahlende Schulgeld legt der Schulgeldausschuss mittels eines angemessenen Abgleichs zwischen dem tabellarisch ermäßigten Schulgeld und dem Zahlungsvorschlag aus Sicht der Antragsteller fest. Dabei werden vom Schulgeldausschuss ergänzende persönliche Umstände wie zum Beispiel akute Notlagen oder Schicksalsschläge angemessen berücksichtigt.
  • Der Schulgeldausschuss bereitet dann eine anonymisierte Beschlussvorlage zur Entscheidung durch den Vorstand vor. Der Gesamtvorstand stimmt über) diese Beschlussvorlage in einer Vorstandssitzung ab. Dabei erhält der Vorstand grundsätzlich nur folgende Informationen: Inflationierung der Tabelle, Anzahl der Kinder und Familien, zu zahlendes Schulgeld aller Familien zusammen, die vom Vorstand zu genehmigende Summe der Gesamtermäßigung, der von den Familien getragene Eigenanteil in %, nicht ausgeschöpfte Schulgeldermäßigung im Jahresvergleich.
  • Nach Entscheidung des Vorstands wird dieser den Antragstellern vertraulich durch den BdV mitgeteilt. Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Vorstands sind ausgeschlossen. Bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Falschangaben durch den Antragsteller im Rahmen des Antragsprozesses ist der fehlerhaft durch den Schulverein erlassene Schulgeldbetrag unverzüglich auf Aufforderung nachzuzahlen; der Schulverein behält sich außerdem das Geltendmachen von weiteren zivil‐ und strafrechtlichen Reaktionen vor.

 

Download Antragsformular

Das Antragsformular zum Download finden Sie hier.